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Dezentralisierung und Verantwortlichkeit als Schwerpunkte der Modernisierung der öffentlichen Verwaltung: Herausforderungen und Folgen für das Personal-Management

Christoph Demmke, Gerhard Hammerschmid und Renate Meyer
ISBN 13 978-90-6779-203-5 EIPA Code #: 2007/01 Year: 2007 Pages: 160


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Description


Die Dezentralisierung von Verantwortlichkeiten innerhalb von Behörden mit einer damit einhergehenden Zunahme der Führungsautonomie zur Leistungssteigerung sowie zur verbesserten Anpassung des öffentlichen Dienstes an lokale Erford­ernisse waren während der letzten beiden Jahrzehnte in zahlreichen Ländern Hauptthemen bei der Modernisierung der öffentlichen Verwaltung. Eine gesteigerte individuelle Motivation und Leistungsfähigkeit werden oftmals als Belege hierfür angeführt. Insbesondere hinsichtlich der HRM-Praxis scheinen zahlreiche europäische Länder Strategien zu verfolgen, mit denen hoch zentralisierte HRM-Systeme und -Verfahren durch dezentralisierte HRM-Prozesse ersetzt werden, bei denen Entscheidungen lokaler getroffen werden, so dass leitenden Beamten/innen und verantwortlichen Führungskräften größerer Ermessensspielraum und mehr Verantwortlichkeit zugewiesen wird.

In dieser Publikation von Christoph Demmke, Gerhard Hammerschmid und Renate Meyer wird analysiert, inwieweit HRM-Zuständigkeiten und Befugnisse in den europäischen Ländern auf untere Führungsebenen verlagert wurden und wie die unterschiedlichen Beteiligten, wie etwa die für den gesamten öffentlichen Dienst arbeitenden HRM-Einheiten, die zuständigen Minister, die ministeriumsinternen HRM-Einheiten, die leitenden Verwaltungsebenen, das zuständige Management und die Arbeitnehmervertreter/innen in die Entscheidungsfindung der HRM-Praxis einbezogen werden. Kommt es zu einer Europäisierung der Verwaltungsreformprogramme und zu einer allgemeinen Auflösung traditioneller hierarchischer, zentral organisierter HRM-Leitlinien aufgrund einer zunehmenden Machtdezentralisierung hin zu den unteren Ebenen der öffentlichen Verwaltung oder zu den teilautonomen Verwaltungen (Agenturen usw.)? Wie finden die Verwaltungen des öffentlichen Dienstes und der Regierungen in Europa einen angemessenen Ausgleich zwischen den zeitgleich vorliegenden Forderungen nach Dezentralisierung von Verantwortlichkeiten und der Berücksichtigung von Zentralkoordinierung sowie Kontrollerfordernissen?